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Der erste Kontakt

Erster Kontakt per E-Mail

Sie haben bei einer Singlebörse oder einer Partnervermittlung einen interessanten Menschen gefunden, mit dem Sie gerne in Kontakt treten möchten. In der Regel erfolgt dies über eine Email. Doch was schreiben Sie in der ersten Email an eine fremde Person? Schon allein bei der Anrede zögern viele. Hallo Mr. oder Mrs. Right? Wie viel soll beim ersten Kontakt preisgegeben werden?

Der erste Eindruck entscheidet praktisch immer über den weiteren Kontakt. Er ist wie eine Spur im Sand, die nur sehr schwer zu verwischen ist. Eine zweite Chance gibt es selten. Die Unsicherheit wird dahingehend verstärkt, da man auf eine fremde Person zugeht, die ganz offensichtlich das eigene Interesse erweckt hat. Die Angst vor einer Absage ist in diesem Fall auch nicht besonders hilfreich. Doch wer nicht wagt der nicht gewinnt… Und je häufiger eine erste Kontakt-Email geschrieben wird, desto mehr Routine bekommt man und die anfänglichen Bedenken schwinden.

Kurze Email

In der ersten Email ist es sinnvoll, auf das angegebene Profil einzugehen. Was daran hat Ihnen so gefallen? Haben Sie gemeinsame Interessen entdeckt? Indem Sie sich auf das Profil des potentiellen Partners beziehen, signalisieren Sie echtes Interesse und das erhöht die Wahrscheinlichkeit eine Antwort zu erhalten. Zudem sollten Sie auch gleich etwas über sich schreiben, allerdings nicht zu viel. Auf Details können Sie noch in späteren Emails eingehen und falls doch kein weiterer Kontakt zustande kommt, haben Sie nicht zu viel Energie verschwendet. Beim ersten Kontakt hat Ihre persönliche Lebensgeschichte nichts zu suchen. Ein besonderer Humor oder Sarkasmus sollte ebenfalls vermieden werden, denn das kann beim Gegenüber falsch ankommen und zu Missverständnissen führen.

Du oder Sie?

Ob Sie das vertraute „Du“ oder das förmliche „Sie“ verwenden ist absolut Ihre Entscheidung. Verwenden Sie die Anrede mit der Sie sich wohl fühlen. Sie sollten ganz Sie selbst sein, denn das wirkt positiv und ist bei dem Empfänger der Email spürbar. Extreme wie „Hallo Hübscher“ sollten dennoch vermieden werden. Ein neutrales „Hallo X“ ist zu bevorzugen.

Foto

Zu welchem Zeitpunk Sie Ihr Foto freischalten, ist Ihnen überlassen. Falls Sie zu lange warten, könnten bereits zu hohe Erwartungen entstanden sein, dem Ihr Foto nicht mehr gerecht wird. Richtig ist, dass ein Kennenlernen durch ein Foto beschleunigt wird. Ebenso wird der Kontakt schneller eingestellt, falls das Gegenüber nicht den eigenen Vorstellungen entspricht. Um nicht zu viele Gefühle zu investieren und eine anschließende Enttäuschung zu vermeiden, ist es ratsam, einen Bilderaustausch relativ früh in der Kennenlernphase vorzunehmen.

Antwortschreiben

Der Antwortmail sollte nicht zu viel Bedeutung geschenkt werden. Im schönsten Fall werden noch viele folgen. Vermeiden Sie eine übertriebene Auslegung des Textes und lesen Sie nicht zwischen den Zeilen, denn das kann zu Fehlinterpretationen führen. Was steht tatsächlich in der E-Mail? Hierbei sollten Sie sich auf Ihr Bauchgefühl verlassen. Wenn Sie das geschriebene anspricht, dann steht einem weiteren Kennenlernen nichts im Weg. Falls Ihnen die Antwort so gar nicht gefällt, sollten Sie überlegen inwiefern dieser Mensch Ihren Wünschen nahe kommt. Sind Sie zu Eingeständnissen bereit und wenn ja zu welchen? Manchmal kann es sich durchaus lohnen, sich Neuem zu öffnen.

Wenn die Antwort nicht Ihren Vorstellungen entspricht und Sie keinen weiteren Kontakt wünschen, sollten Sie eine Absage schreiben. Hierbei ist es wichtig ehrlich zu sein, aber nicht verletzend. Ein Dank für das entgegengebrachte Interesse und eine kurze Begründung warum Sie keinen Kontakt möchten genügt.